Füchse mit holprigem Saisonstart

Reinickendorf. Die Füchse Berlin sind holprig in die neue Saison der Berlin-Liga gestartet. Mit drei Siegen, einem Remis und fünf Niederlagen läuft man den eigenen Ansprüchen ein wenig Füchse bei Tas Webhinterher. Besonders bitter war dabei das letzte Auswärtsspiel, als man beim SV Tasmania in Neukölln mit 1:6 unter die Räder gekommen war.
„Ganz klar, wir sind nicht zufrieden“, bringt es Füchse-Teammanager Guido Perschk auf den Punkt. Insbesondere das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft sei alles andere als gut: 26 Gegentore nach neun Spieltagen sind eindeutig zu viel. „Ich mache mir aufgrund dieser Anzahl schon ein wenig Sorgen. Wenn man viele Gegentore fängt, ist es immer schwierig, Punkte mitzunehmen“, weiß Perschk. Besonders deutlich wurde diese Schwäche bei der 1:6-Klatsche am 15. Oktober beim Tabellenfünften Tasmania: „Das war in nahezu allen Belangen eindeutig zu wenig“, verdeutlicht Perschk. „Wir waren nicht kompakt genug und haben es unserem Gegner in viel zu vielen Situationen zu einfach gemacht, zu Torchancen zu kommen. Wir müssen daraus lernen und die individuellen, mitunter dummen Fehler unbedingt und schnellstmöglich abstellen.“

Sportfreunde setzen sich an der Tabellenspitze fest

Wilmersdorf. Die Sportfreunde Charlottenburg-Wilmersdorf haben am 15. Oktober durch einen 4:2 (1:1)-Auswärtserfolg beim FC Internationale die Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga, Staffel Sportfreunde bei Inter Webzwei behauptet und damit ihren Anspruch untermauert, in dieser Spielzeit im Aufstiegsrennen ein gehöriges Wörtchen mitzureden.
Allerdings ging dem Erfolg auf dem Sportplatz an der Monumentenstraße in Schöneberg gegen die zweite Mannschaft von Internationale ein hartes Stück Arbeit voraus: Maximilian Kessler hatte die Sportfreunde in Front geschossen (14. Minute), bevor Vincent Heilgermann für den Tabellenvierzehnten nur acht Minuten später ausgleichen konnte. Auch Kesslers 2:1 (54.) konnte erneut Heilgermann ein weiteres Mal egalisieren. Letztlich waren es aber Kon-Ho Lee, Kapitän der Sportfreunde, und Kessler mit seinem dritten Tor des Tages, die den Sieg für den Tabellenführer nach Hause brachten. Und doch war im Spiel der Sportfreunde Sand im Getriebe: Immer wieder musste Coach Thorsten Thielecke das mitunter ungenaue Spiel nach vorn monieren: So beraubten sich die Gäste ein ums andere Mal selbst der Chance, das Spiel frühzeitig zu entscheiden.

Hockey-Herren vom TC Blau Weiss peilen Aufstieg an

Grunewald. Die Hockey-Herren vom TC Blau Weiss Berlin haben auch an diesem Wochenende ihre Ambitionen untermauert, in dieser Saison in die 1. Bundesliga zurückzukehren. Die Truppe TCBW bei Wespen Webvom Grunewald setzte sich am 7. und 8. Oktober gegen die Stuttgarter Kickers (3:2) und gegen den HC Ludwigsburg (4:3) durch und belegen einen Spieltag vor Abschluss der Hinrunde Rang eins und damit den einzigen direkten Aufstiegsplatz.
Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit, diese sechs Punkte einzufahren. „Ich hatte meine Jungs die ganze Woche über davor gewarnt, dass es einer sehr guten Leistung bedarf, um diese ganz solide, in den letzten ein, zwei Jahren richtig gut gewordene Stuttgarter Mannschaft zu schlagen“, erklärte Blau Weiss-Coach Alexander Stahr nach der Partie am Sonnabend. Nachdem sein Team zur Halbzeit sogar noch zurückgelegen hatte, waren es Nikolai Dombrowski und Adrian Lehmann-Richter, die mit ihren Toren das Spiel doch noch zu Gunsten der Blau Weissen drehen konnten. Den dritten Treffer hatte Sebastian Sellner zum zwischenzeitlichen 1:1 markiert. Auch gegen Ludwigsburg einen Tag später tat sich der Favorit lange Zeit sehr schwer, bis Paul Dösch sein Team kurz nach der Pause mit dem 1:0 erlöste. Erneut Dösch sowie Cedric Nagl, der ebenfalls zwei Treffer markieren konnte, sorgten für den 4:3-Erfolg.

Wespen spielen bis dato eine tolle Saison

Zehlendorf. Die Herren der Zehlendorfer Wespen spielen bislang eine großartige Saison in der 2. Hockey-Bundesliga und mischen einen Spieltag vor Abschluss der Hinrunde an der TabellenspitzeWespen1 TCBW Web munter mit.
„Wir sind mit unserem Saisonstart mehr als zufrieden“, freut sich auch Wespen-Coach David Plewa, der erst in diesem Sommer bei den Zehlendorfern angeheuert hat. Mit zwei Auswärtssiegen an diesem Wochenende festigte sein Team Platz drei in der Tabelle: Am 7. Oktober hatten sich die Wespen mit 4:3 bei der TG Frankenthal und nur einen Tag später mit 2:1 beim Dürkheimer HC durchgesetzt. In Frankenthal begannen die Wespen furios und lagen durch Tore von Felix Fischer (2), Felix Rathgeb und Kevin Lim schnell mit 4:0 in Front. Zwar wurde es zum Ende noch einmal eng – doch den Respekt des Gegners hatten sich die Zehlendorfer längst erspielt: „Insgesamt waren die Wespen der verdiente Sieger. Und letztlich waren sie für mich der stärkste Gegner der bisherigen Saison“, lobte Frankenthals Kapitän Timo Schmietenknop die Berliner. Schwieriger gestaltete sich das zweite Gastspiel in Dürkheim: Tore von Kevin Lim und Felix Fischer sowie jede Menge Dusel speziell in der Schlussphase sorgten für letztlich für den glücklichen Sieg.

Hertha 03 mit ordentlichem Saisonstart

Zehlendorf. Hertha 03 Zehlendorf liegt nach acht Spieltagen in der Tabelle der Fußball-Oberliga auf Platz fünf und damit Tuchfühlung zur Tabellenspitze aufgenommen. Und die kleine Hertha hat Arsovic und Huke Websogar ein Spiel weniger absolviert als die Topteams an der Tabellenspitze.
Mit vier Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen sind die Zehlendorfer in die Saison gestartet. Nach zwei Erfolgen zum Auftakt folgte eine Durststrecke von drei sieglosen Spielen – allerdings hießen die Gegner Brandenburger SC Süd, SV Lichtenberg 47 und FSV Optik Rathenow. Und genau diese Teams belegen in der Liga zurzeit die Plätze eins bis drei. Doch zuletzt zeigte die Formkurve der Blau-Weißen wieder nach oben: Das letzte Heimspiel gegen den Torgelower FC Greif wurde ebenso erfolgreich bestritten wie das Gastspiel beim 1. FC Frankfurt. Coach Alexander Arsovic freute sich vor allem auch darüber, dass beide Partien zu Null gewonnen worden – sein Team defensiv kompakt und sehr gut agierte.
Der Toptransfer der Zehlendorfer in diesem Sommer war die Verpflichtung von Sebastian Huke vom Ligakonkurrenten Tennis Borussia: Der 28-Jährige hat unter anderem schon für den FC Carl Zeiss Jena in der 3. Liga gekickt – für den FC Viktoria und Optik Rathenow ist er in der Regionalliga auf Torejagd gegangen.