Basketballclub Lions Moabit lädt zum Eastercup

Moabit. Der Basketballclub (BC) Lions Moabit 21 veranstaltet an Ostern den mittlerweile 5. International Eastercup Berlin-Moabit, eines der drei größten Basketballturniere in ganz Deutschland. Riebold1 WebVon Freitag, 14. bis Montag. 17. April werden erneut rund 100 Basketballteams aus der ganzen Welt gemeinsam auf Korbjagd gehen.
Weit über 1000 Mädchen und Jungen, Frauen und Männer aus über 30 Nationen werden erwartet. Die Teams werden sich in allen Altersklassen, angefangen bei der U11 bis hinauf zur U22, miteinander messen. Darüber hinaus wird es auch in diesem Jahr wieder mehrere Wettbewerbe im Rollstuhl-Basketball geben. Erstmals werden auch eine Hand voll Flüchtlingsteams am Start sein. Und die Mannschaften kommen tatsächlich aus aller Welt: Ob aus Tunesien, Usbekistan oder der Mongolei – der Eastercup ist die Reise nach Berlin allemal wert. Die weiteste Anreise mit knapp 8.000 Kilometern werden in diesem Jahr allerdings die Mädchen vom Team „The Pacers“ haben, die aus Bangalore, Indien einfliegen werden. Und für den Rollstuhl-Basketball-Wettbewerb hat sich unter anderem eine Mannschaft aus Nigeria angekündigt. Gespielt wird in acht Sporthallen: sieben in Moabit, eine in Tiergarten. Für die Unterbringung wurden eigens Schlafhallen organisiert. Darüber hinaus nächtigen die Gäste in Hostels und zahlreichen Jugendeinrichtungen in Moabit.

Ruder-Club Tegelort ehrt zahlreiche Mitglieder

Konradshöhe. Der Ruder-Club (RC) Tegelort hat am 18. März insgesamt 20 Sportler für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Die Auszeichnungen für eine Mitgliedschaft seit 10, 25, 40, 50, 60 und 70 Jahren nahm die 1. Vorsitzende Heide Meyer vor, die dem Klub ebenfalls seit bereits 60 Jahren angehört.
Die 73-Jährige, seit nun mehr 15 Monaten 1. Vorsitzende, kam vor 60 Jahren gemeinsam mit ihrer Schwester in den Verein. 20 Jahre, in der Zeit von 1977 bis 1996, war sie „nur“ die Frau des 1. Vorsitzenden, hatte sich aber schon damals – auch ohne offizielles Amt – sehr für den Klub engagiert und sich mit ihm identifiziert.
Unfassbare 70 Jahre lang ist Helga Wolf Mitglied im RC: Die 80-Jährige bezeichnet das Wanderrudern als ihre große Leidenschaft. Aus einer Tegeler Ruderfamilie stammend, trat sie mit elf Jahren dem Klub bei. 40 Jahre lang, von 1955 bis 1995, war sie im Vorstand tätig. 1970 wurde sie als erste Frau in den Ältestenrat, dem jetzigen Aufsichtsrat, berufen, in dem sie auch heute noch aktiv ist. 1999 erhielt sie als erste Frau die Ehrenmitgliedschaft im RC.
Seit 60 Jahren ist Christel Thordsen bereits Mitglied. 34 Jahre lang, von 1973 bis 2006, war sie als Kassiererin im Klub tätig. „Verantwortungsvoll, korrekt und doch mit der ihr typischen liebevollen und kameradschaftlichen Art“, beschreibt Pressewartin Daniele Schütz-Diener die 83-Jährige. Da sich auch ihre Kinder und Enkelkinder im RC Tegelort engagieren, gelten Christel Thordsen und ihre Familie als Paradebeispiel für die Gemeinschaft und die Struktur im Ruder-Club.

Christian Schücke führt Spreefüxxe von Sieg zu Sieg

Reinickendorf. Als Christian Schücke sein Amt als Cheftrainer bei den Handballerinnen der Spreefüxxe im letzten Sommer antrat, hießen die erklärten Ziele: Klassenerhalt und Konsolidierung in Schuecke1 webder 3. Liga. Und nun, nur neun Monate später, stehen die Berlinerinnen mit 18 Siegen in 18 Saisonspielen tatsächlich an der Tabellenspitze. Der Gewinn der Meisterschaft ist zum Greifen nah.
„Wir sind über diese Entwicklung natürlich sehr glücklich – vor allem, weil sie alles andere als vorhersehbar war“, freut sich der Coach. Dass die Spreefüxxe, nachdem sie ihr Team im letzten Jahr aus finanziellen Gründen aus der Bundesliga zurückziehen mussten, überhaupt für die 3. Liga gemeldet hatten, ist in erster Linie zwei Spielerinnen zu verdanken: Anna Blödorn und Anna Eber aus dem Bundesligakader hatten sich bereit erklärt, auch in der 3. Liga das Trikot der Spreefüxxe zu tragen. „Als ich dann gefragt worden bin, ob ich das Traineramt übernehmen möchte, habe ich mich eigentlich spontan dafür entschieden“, erinnert sich Schücke. Seit über 20 Jahren trägt der 36-Jährige mittlerweile den Fuchs auf der Brust. In der C-Jugend wechselte er zu den Reinickendorfern. Seitdem schlägt sein Herz – mit Ausnahme der Saison 2006/2007, als er für den VfL Potsdam als Spielmacher in der 2. Bundesliga aktiv war – Grün und Weiß.

Floorballer vom VfL Tegel legen großartige Saison hin

Tegel. Die aktuelle Saison im Floorball ist soeben erst auf ihre Zielgerade eingebogen. Doch schon jetzt lässt sich sagen, dass der VfL Tegel die erfolgreichste Spielzeit hinlegen wird, seit sich die Floorball1 WebFloorballer 2011 dem VfL angeschlossen haben.
Die U17 sicherte sich vorzeitig den Berlin-Brandenburgischen Meistertitel und wird am 13. oder 14. Mai in Leipzig ein Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft spielen, die dann im Juni im baden-württembergischen Schriesheim ausgetragen wird. „2012 haben wir uns mit diesem Team schon einmal für eine Deutsche Meisterschaft qualifizieren können. Und es wäre nun ein krönender Abschluss und für uns überhaupt das Größte, wenn wir das noch einmal schaffen würden“, hofft Trainerin Michaela Hildebrandt, die „ihre“ Jungs von klein auf seit nun mehr knapp neun Jahren betreut und nach dieser Spielzeit ins Herrenteam entlassen wird. Damals hatte die ehemalige Eishockey-Spielerin, die auch die U9 und die U11 trainiert, mit einer Hand voll Mädchen und Jungen eine Floorball-AG an der Franz-Marc-Grundschule in Tegel initiiert und damit den Grundstein für diese wirklich großartige Entwicklung gelegt.

Handballerinnen der Spreefüxxe eilen von Sieg zu Sieg

Charlottenburg. Die Spreefüxxe eilen in der 3. Liga von Sieg zu Sieg: Am Sonnabend, 18. März konnten die Handballerinnen in der Sporthalle Charlottenburg beim 32:21-Erfolg über Bad Salzuflen Neuendorf Webden 18 Sieg im 18 Saisonspiel feiern. Die Meisterschaft und ein möglicher Aufstieg sind zum Greifen nah.
„Das war heute ein absoluter Pflichtsieg für mein Team“, erklärte Füchse-Coach Christian Schücke kurz nach der Partie gegen den abstiegsgefährdeten Tabellenneunten aus Niedersachsen. Der Trainer hatte freiwillig auf den Einsatz der angeschlagenen Alexandra Sviridenko verzichtet. Auch Anna Blödorn, nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, kam nur in der ersten Halbzeit sporadisch zum Einsatz. „Das heutige Spiel hat wieder gezeigt, dass ich – wenn routiniertere Spielerinnen ausfallen – auch den Jungen das Vertrauen schenken kann und sie ihre Sache richtig gut machen“, freute sich Schücke. Lediglich die Vielzahl der technischen Fehler, der vermeintlich einfachen Ballverluste, störte den Coach am Samstagabend. Erfolgreichste Werferinnen bei den Spreefüxxen waren Bianca Trumpf mit sechs, Samira Krakat, Sophie Mrozinski mit jeweils fünf sowie Fabienne Kunde mit vier Treffern.