Frohnauer SC vor dem Sprung in die Landesliga

Frohnau. Fünf Spieltage vor Ende der Bezirksliga-Saison steht der Frohnauer SC vor der Rückkehr in die Fußball-Landesliga. Zwar könnte der FSC rechnerisch noch von den Verfolgern SV FrohnauerSC BeroMitte WebBerolina Mitte und Weißenseer FC abgefangen werden. Doch dafür präsentiert sich die Truppe aus dem Berliner Norden zu stabil.
17 Siege, zwei Remis und nur drei Niederlagen nach 22 Spieltagen lassen keinen Zweifel daran, wohin die Reise in den nächsten zwei Monaten gehen soll: „Natürlich wollen wir jetzt aufsteigen“, sagt FSC-Coach Olaf Jahn. „Wir haben bis dato eine richtig gute Saison gespielt und wollen uns die Möglichkeit, bereits in diesem Jahr den Sprung in die Landesliga zu schaffen, jetzt auch nicht mehr nehmen lassen.“
Die verbleibenden Gegner heißen zunächst FSV Fortuna Pankow, BFC Tur Abdin und SC Staaken II – alles Teams, die im Mittelfeld der Tabelle platziert sind und für die die Saison quasi gelaufen ist. Dann folgt das Duell beim Verfolger Weißenseer FC, bevor es am letzten Spieltag gegen die SG Stern Kaulsdorf geht, die dann vielleicht noch die Punkte im Kampf um den Klassenerhalt benötigen wird. „Es besteht überhaupt kein Grund, dass wir uns – auch aufgrund dieses Restprogramms – sicher fühlen. Jedes Spiel muss erst gespielt und jeder Gegner ernst genommen werden“, warnt Jahn.

Sportfreunde belegen Platz im Tabellenmittelfeld

Schmargendorf. Die Sportfreunde (SF) Charlottenburg-Wilmersdorf mussten sich am 23. Spieltag der Fußball-Bezirksliga dem Aufstiegsaspiranten Club Italia mit 1:3 (1:2) geschlagen geben. UndSportfreunde Italia Web doch blickt man beim Aufsteiger auf eine bislang gute Saison zurück.
„Heute hat die bessere Mannschaft gewonnen. Das muss man schon so festhalten“, analysierte SF-Coach Thorsten Thielecke kurz nach der Partie im Stadion Wilmersdorf am Sonntag, 23. April. „Der Club Italia hat ein äußerst effektives Team, das – abgesehen von der Schlussphase, als wir aufmachen mussten – gar nicht so viele Torchancen hatte. Aber wenn man ehrlich ist, hat man gesehen, dass sie körperlich ein bisschen fitter, läuferisch ein bisschen stärker und auch technisch ein wenig besser als meine Mannschaft sind.“ Geogios Mikelatze hatte den Club Italia mit 1:0 in Front geschossen (15. Minute), David Reich für die Sportfreunde ausgeglichen (23.). Doch Liam James Kelly (30.) und Philip Malinowski (59.) brachten den Favoriten letztlich auf die Siegerstraße. „Wir haben es aber trotzdem gut gemacht: Wir haben dagegen gehalten und unsere Konter gut gefahren. Und mit ein wenig Glück machen wir vielleicht auch noch ein zweites Tor. Das Ergebnis geht letztlich aber absolut in Ordnung.“

Club Italia marschiert weiter Richtung Landesliga

Westend. Der Club Italia hat durch den 3:1 (2:1)-Auswärtserfolg in der Fußball-Bezirksliga bei den Sportfreunden Charlottenburg-Wilmersdorf am Sonntag, 23. April den nächsten Schritt in Richtung Italia1 bei SF WebAufstieg in die Landesliga gemacht.
Den nächsten „kleinen“ Schritt, wie Italia-Coach Thomas „Icke“ Häßler nach der Partie im Stadion Wilmersdorf betonte. Denn noch seien sieben Spiele zu absolvieren, also 21 Punkte zu vergeben. Und: „Im Fußball ist so ziemlich alles möglich“, unterstrich der Weltmeister von 1990.
Doch der Reihe nach: Mit dem Auftreten seines Teams gegen die Sportfreunde war Häßler zunächst einmal sehr zufrieden. „Genau so habe ich mir das vorgestellt: dass wir das Spiel bestimmen, dass wir den Takt vorgeben. Das hat die Truppe stellenweise hervorragend umgesetzt.“ Auch mit dem Ergebnis war Häßler letztlich einverstanden, auch wenn sein Team – in seinen Augen – Chancen für einen noch höheren Sieg gehabt habe. „Aber unter dem Strich bin ich rund herum zufrieden.“ Geogios Mikelatze hatte den Gast aus dem Westend nach einer Viertelstunde in Führung geschossen, David Reich nur acht Minuten später für die Sportfreunde egalisiert. Doch noch vor der Pause brachte Liam James Kelly den Favoriten erneut in Front, bevor Philip Malinowski nach knapp einer Stunde die Weichen für den Club Italia endgültig auf Sieg stellte.

Flüchtlingsteam „Basketball without Borders“ mit erster Turnierteilnahme

Charlottenburg. Die jungen Männer, die seit neun Monaten am Flüchtlingsprojekt „Basketball without Borders“ des DBV Charlottenburg teilnehmen, duften nun endlich bei ihrem ersten Turnier BB without Borders1 Webmitmachen: Zwar gingen beim International Eastercup in Moabit alle sechs Spiele verloren. Doch in diesem Fall galt: Dabei sein ist alles!
„Die Jungs haben sich auf dieses Turnier wirklich riesig gefreut“, verriet Antonio Manco, Initiator des Projekts. „Endlich nicht nur trainieren, sondern mitspielen!“ Dass die gegnerischen Teams aus Deutschland, den Niederlande und Griechenland – natürlich gespickt mit Vereinsspielern – durchweg eine Nummer zu groß waren, interessierte nur am Rande – jeder selbst erzielte Korb wurde bejubelt! „Es war wirklich gut, dass unsere Spieler endlich mal die Erfahrung einer richtigen Basketballpartie machen durften und, dass wir unsere Spiele nicht haushoch verloren haben“, resümierte Manco. Spannend wurde es beim so genannten Refugee Cup gegen „Basketball United“ aus Moabit. Zwar ging auch dieses Spiel mit 28:33 verloren. Aber am Ende freute man sich auch über die Silbermedaille.

John Dronsella startet bei den World Masters Games

Charlottenburg. John Dronsella vom DBV Charlottenburg wird bei den diesjährigen World Masters Games – einer Multi-Sportveranstaltung für Senioren – im neuseeländischen Auckland starten. Dronsella1 WebDer 59-jährige im Westend lebende und dort praktizierende Orthopäde und Unfallchirurg wird mit dem kanadischen Basketballteam ins Rennen gehen.
„Bereits vor vier Jahren bei den World Masters Games in Turin habe ich mit Freunden von damals aus der Universität in Vancouver für Kanada gespielt. Und weil uns das so viel Freude bereitet hat, werden wir es in diesem Jahr auch wiederholen“, erläutert Dronsella, der für gewöhnlich das Trikot der deutschen Nationalmannschaft trägt, bereits in verschiedenen Altersklassen an Europa- und Weltmeisterschaften der Senioren teilgenommen hat und dort auch schon den einen oder anderen Titel einsammeln konnte. „Sich immer wieder den Reiz zu setzen, sich zu beweisen und natürlich auch gewinnen zu wollen. Das macht den Sport auch im Alter aus. Und es macht mir immer noch sehr viel Spaß“, erläutert Dronsella, der im Mai seinen 60. Geburtstag feiern wird, seine Motivation.