Terminierung des Hallenfußballturniers für Berlin-Ligisten sorgt für Kritik – 1. FC Wilmersdorf scheitert in der Zwischenrunde

Wilmersdorf. Michael Michels war hin und hergerissen: Zum einen fieberte der Trainer vom 1. FC Wilmersdorf beim 21. WI Hallenfussball3 WebHallenturnier für Berlin-Ligisten in der Charlottenburger Sporthalle am 23. und 26. Dezember mit seinem Team, zum anderen sehnte er sich aber auch danach, möglichst zeitnah zu einem Weihnachtsessen zurückkehren zu können.
„Wenn ich schon hierher komme, dann will ich natürlich auch gewinnen“, erklärte der Coach am Rande des Turnieres. „Und wenn es dann nicht gelingt, ärgert man sich natürlich umso mehr, die Weihnachtszeit zu großen Teilen in einer Sporthalle verbracht zu haben.“ Michels hatte den Modus dieses Turnieres bereits in der Vergangenheit moniert: „Warum spielen wir nicht alle Partien an einem einzigen Tag“, erneuerte er seine Kritik. In die gleiche Kerbe schlug Jörg Schmidt, Trainer des späteren Turniersiegers VfB Hermsdorf: „Einen Tag vor Heiligabend und am 2. Feiertag dieses Turnier anzusetzen, geht gar nicht. Auch wenn viele dieser Spieler noch sehr jung sind, haben die meisten von ihnen doch eine Familie, mit der man diese Zeit eigentlich verbringen möchte – von uns Trainern und Betreuern sowie zahlreichen Zuschauern und anderen Beteiligten ganz zu Schweigen.“

Fußballer gewinnen erneut Uwe-Piontek-Pokal

VfBHermsorf1 Halle WebHermsdorf. Der VfB Hermsdorf hat das 21. Hallenturnier für Fußballteams der Berlin-Liga, der höchsten Spielklasse in der Hauptstadt, um den Uwe-Piontek-Pokal nach 2004 und 2010 erneut für sich entschieden.
Am 23. und 26. Dezember setzten sich die Nordberliner vor jeweils rund 2000 Zuschauern in der Charlottenburger Sporthalle gegen die Konkurrenz durch. „Ich denke, dass wir dieses Turnier aufgrund unserer Leistungen hochverdient gewonnen haben“, erklärte VfB-Coach Jörg Schmidt am Abend des 2. Weihnachtsfeiertages kurz nach dem Abpfiff des Endspiels, das die Hermsdorfer gegen den SV Empor aus Pankow mit 3:1 für sich entschieden hatten. Die Tore in diesem Spiel hatten Robin Moerer (2) und Oliver Münchow erzielt. Mit insgesamt sechs Treffern war Marc Zellner vom VfB darüber hinaus zum besten Torschützen und Christopher Kolodzeycik zum besten Torhüter des Turnieres gewählt worden. 
Bereits am Vorrundenspieltag hatten die Hermsdorfer nicht nur in den Augen ihres Trainers den besten Fußball aller 15 Teams gespielt: „Meine Jungs haben in jeder Sekunde gezeigt, dass sie gewinnen wollen. Und sie haben streckenweise sensationell gespielt.“ Nachdem man zum Auftakt dem SC Staaken noch mit 0:2 unterlegen war, setzte sich der VfB in der Folge gegen den TSV Rudow mit 3:0, den BSV Hürtürkel mit 7:0 und Stern 1900 mit 2:1 durch und qualifizierte sich somit für den zweiten Turniertag.

Hallenfußballturnier der Berlin-Liga – Club Italia und TuS Makkabi scheitern bereits in Vorrunde

Charlottenburg. Tennis Borussia Berlin hat beim 21. Hallenturnier der Berlin-Liga, der höchsten Spielklasse in der Hauptstadt, denCH Hallenfussball3 Web dritten Platz belegt.
Bei diesem traditionellen Fußballturnier um den Uwe Piontek-Pokal, das in der Charlottenburger Sporthalle am 23. und 26. Dezember ausgetragen worden war, scheiterten der Club Italia und TuS Makkabi bereits in der Vorrunde. Turniersieger wurde der VfB Hermsdorf, der vor jeweils rund 2000 Zuschauern den mit Abstand attraktivsten Fußball gespielt hatte.
Die von Co-Trainer Alexander Fritz betreute Mannschaft von TeBe bot über weite Strecken des Turnieres gute Leistungen und hatte viel Pech, im Halbfinale am SV Empor aus Pankow gescheitert zu sein: Trotz einer frühen Führung durch Dennis Vogler gab man die Partie noch mit 1:2 aus der Hand. Dabei war zumindest der Treffer zum 1:1 äußerst fragwürdig, da TeBe-Keeper Ümit Erisen beim Sprung zum Ball durch einen gegnerischen Angreifer unfair behindert worden war. Erisen, hinter Stammtorwart Markus Jurzik eigentlich die Nummer zwei im TeBe-Tor bot im Übrigen über weite Strecken des Turnieres großartige Leistungen und hatte letztlich maßgeblichen Anteil am dritten Platz. Diesen sicherten sich die Veilchen mit einem 4:2 im Neunmeterschießen über den Adlershofer BC.

Spreefüxxe überwintern in Spitzengruppe der 2. Bundesliga

Alina Rauhut WebReinickendorf. Durch einen 28:27-Auswärtserfolg beim TSV Travemünde am 12. Spieltag der 2. Frauenhandball Bundesliga haben sich die Spreefüxxe Berlin vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz katapultiert. Durch diesen Sieg sind die Spreefüxxe nun mehr seit fünf Spieltagen ungeschlagen und holten zudem den vierten Sieg in Folge.
Trotz des knappen Erfolgs am Sonntag, 9. Dezember hatten die Spreefüxxe die Damen aus Schleswig-Holstein über nahezu die gesamte Spielzeit unter Kontrolle. Lediglich in einer sehr durchwachsenen Schlussphase machten sich die Berlinerinnen durch Unkonzentriertheit und Nachlässigkeit das Leben selbst unnötig schwer. Die besten Torschützen für die Spreefüxxe waren Bianca Trumpf mit zwölf, Alexandra Sviridenko und Anna Blödorn mit jeweils fünf sowie Anna Eber mit vier und Mia Boesen mit zwei Treffern.
Damit können die Berlinerinnen auf ein tolles Handballjahr 2012 zurückblicken: Zunächst gelang der Durchmarsch durch die dritte Liga, der im Sommer ohne eine einzige Niederlage mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga gipfelte. Und auch dort – mit dem Saisonziel Klassenerhalt gestartet – liest sich die Bilanz nach zwölf Partien absolut positiv: Mit bis dato sieben Siegen, einem Remis und nur vier Niederlagen hatten wohl nur die kühnsten Optimisten gerechnet. Trainer Dietmar Rösicke war sogar zu Späßen aufgelegt, als er mit einem Augenzwinkern verriet, dass ihn die erste Niederlage nach über einem Jahr am 15. September bei der SG 09 Kirchhof entsetzt habe: „Ich war mir sicher, dass wir auch ohne Niederlage durch die 2. Bundesliga gehen würden“, zeigte der Coach Sinn für Ironie.

Lübarser Offensivstärke weckt aber auch Begehrlichkeiten

Lübars. Mit einem 7:2-Kantersieg bei Köpenick-Oberspree haben die Fußballer vom 1. FC Lübars am Sonnabend, 1. Dezember die 1.FCLuebars5-Oberspree WebHinrunde der Landesliga abgeschlossen und ihren Platz im Tabellenmittelfeld gefestigt.
Im Lager der Nordberliner ist man über das bisherige Abschneiden entsprechend glücklich: „Wir sind mit der Hinrunde und den Leistungen unserer Mannschaft sehr zufrieden“, äußerte sich Lübars´ Präsident Michael Reinke. „Man darf dabei nicht vergessen, dass wir uns als Aufsteiger erst einmal an das höhere Tempo in der Landesliga gewöhnen mussten. Und da ist ein achter Platz nach 15 Partien sehr beachtlich.“
Sieben Siege, ein Remis und sieben Niederlagen stehen bis dato für den 1. FC Lübars zu Buche. Und durch den Erfolg in Köpenick vergrößerte die Truppe um Trainer Karsten Steffan den Vorsprung auf die Abstiegsränge auf mittlerweile zehn Punkte. „Unser Saisonziel war und ist der Klassenerhalt. Und bei einem Blick auf die Tabelle kann man schon jetzt sagen, dass wir uns diesem Ziel mit großen Schritten nähern“, stellte Reinke fest.