TSV Berlin-Wittenau initiiert Sportprojekt für Flüchtlinge

Fluechtlinge1 WebReinickendorf. Der TSV Berlin-Wittenau hat ein Sportprojekt für Flüchtlingskinder und ihre Eltern initiiert, die im Marie-Schlei-Haus am Eichborndamm ein neues zu Hause gefunden haben. In Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Berlin, die dieses „Refugium für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge“ betreibt, hat der TSV drei Sportangebote ins Leben gerufen, die schon jetzt – nach nur rund 14 Tagen – vor allem bei den Kindern und Jugendlichen äußerst beliebt sind.
Fünf Trainer des TSV bieten seit Montag, 18. November im Marie-Schlei-Haus das Eltern-Kind-Turnen, Tanz für Mädchen sowie eine Sportgruppe für Jungen an, in der sämtliche Ballsportarten und vieles mehr betrieben werden können. Darüber hinaus hat der TSV für den Aufenthaltsraum eine Tischtennis-Platte organisiert – eine weitere für den Außenbereich soll in diesen Tagen aufgestellt werden.

Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe haben viele Gelegenheiten, sich zu engagieren

Berlin. Eigentlich wollte Jörg Simon die Wette nie gewinnen. Und als sich herausstellte, dass er verloren hatte, war er sehr BWB1 Webzufrieden. Der Vorstandsvorsitzende der Berliner Wasserbetriebe sah sich sogar als Gewinner. Denn seine Belegschaft hatte großes Engagement bewiesen.
Vor drei Jahren hatte Jörg Simon gewettet, dass es die Belegschaft nicht schaffen würde, vom 1. November 2010 bis zum 30. Juli 2011 insgesamt 1,5 Prozent Energie einzusparen. Wie erhofft, ging die Wette klar verloren: Es wurden sogar fast 1,7 Prozent Strom, Gas und Fernwärme nicht verbraucht, was annähernd 3,7 Millionen Kilowattstunden entspricht. Das Unternehmen sparte einen Betrag im sechsstelligen Bereich. Darüber hinaus wurden 84 Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern unterbreitet, wie das Unternehmen auch künftig Energie sparen kann.

KiezSportLotsin Susanne Bürger vermittelt Sportangebote

Lotsin4 WebWedding. Seit dem 26. August gibt es im Brunnenviertel eine so genannte KiezSportLotsin. Susanne Bürger steht in einer wöchentlichen Sprechstunde allen Kiezbewohnern, ob jung oder alt, zur Verfügung, um durch die vielen Sportangebote des Kiezes zu lotsen.
„Bis jetzt haben wir über 200 Sportangebote recherchiert – dabei stehen wir noch am Anfang der zeitaufwändigen Suche nach aktuellen Informationen“, erklärt Susanne Bürger, die seit über zehn Jahren Vorsitzende der Weddinger Wiesel ist. Jeweils montags von 17 bis 19 Uhr oder nach Vereinbarung steht sie im „TimeOut“ in der Putbusser Straße 28 als persönliche Ansprechpartnerin bereit.
Im Brunnenviertel gibt es viele Bewegungsmöglichkeiten für Sportinteressierte. Ob im Verein oder in kleinen selbstorganisierten Gruppen – für jeden ist etwas dabei: Die Bandbreite reicht von den klassischen Sportarten wie Fußball, Basketball, Handball und Volleyball über Aerobic, Badminton, Tischtennis, zahlreichen Kampfsportarten wie Taekwondo, Judo, Karate und Kung-Fu bis hin zu Gymnastik-, Turn- und Fitnessangeboten, Yoga und Eltern-Kind- oder Seniorengruppen. Doch wie erfährt man davon? Insbesondere die Menschen, die die modernen Kommunikationsmedien nicht nutzen, brauchen Unterstützung, um das für sie passende Sportangebot zu finden.
„Alle Angebote sind äußerst kostengünstig, einige sogar kostenlos“, weiß Susanne Bürger zu berichten. Im persönlichen Gespräch mit den Interessierten soll gemeinsam herausgefunden werden, ob das vorhandene Trainingsanbot auch zum persönlichen Bedürfnis und Anspruch passt. „Wenn nichts Passendes dabei ist, suche ich auf Wunsch natürlich weiter.“

VfB Hermsdorf weiht neues Vereinsheim ein

Hermsdorf. Nach nur knapp einem Jahr Bauzeit ist das neue Vereinsheim des VfB Hermsdorf, Am Ried 1, nun fertiggestellt Vereinsheim3 Webworden und wird am Sonnabend, 31. August feierlich eingeweiht.
In der Zeit von 14 bis 17 Uhr können sich die Vorstände und Mitglieder aller 14 Abteilungen des Klubs sowie geladene Politiker, Mitarbeiter des Bezirksamtes und Spender bei Live-Musik, diversen Vorführungen und Führungen durch das Haus mit der neuen Heimstätte des Klubs vertraut machen.
„Mit Stolz können wir berichten, dass der zeitliche Rahmen für den Bau trotz einiger Probleme, wie beispielsweise dem langen Winter, eingehalten wurde“, erklärt VfB-Vizepräsidentin Regina Blachwitz stolz. „Aber auch das finanzielle Budget wurde, entsprechend der auf unserer Mitgliederversammlung im Juni 2011 angekündigten Prognosen, eingehalten.“ Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 532.000 €.

S-Bahnbrücken erhalten Namen eines Maueropfers

Bruecke3 WebReinickendorf-Ost. Am Dienstag, 13. August, dem Tag des Mauerbaus, soll auch in der Klemkestraße wieder den Menschen gedacht werden, die ihr Leben ließen, nur weil sie in Freiheit leben wollten.
Die CDU Am Schäfersee lädt bereits zum 15. Mal zu ihrer traditionellen Gedenkfeier für Horst Frank, der am 29. April 1962 bei einem Fluchtversuch unweit der S-Bahnbrücken angeschossen worden war und später im Krankenhaus verstarb.
Ihm zu Ehren war im Jahr 1976 ein Gedenkkreuz an dieser Stelle aufgestellt worden. Und nun soll Horst Frank eine weitere Ehre zu Teil werden: Ab dem 13. August sollen die S-Bahnbrücken in der Klemkestraße, auch als „Sieben Brücken“ bekannt, Horst Franks Namen tragen. Diese Benennung wird im Vorfeld der Gedenkfeier an der Klemkestraße / Ecke Sommerstraße von 17:30 Uhr an durchgeführt. Dann soll auch ein neues Namensschild mit den Maßen 680 mal 480 Millimeter die Brücken, von denen es heute nur noch vier gibt, zieren.