ASV Moabit mit Zukunftspreis ausgezeichnet

ASV Zukunftspreis2 WebBerlin. Der ASV Moabit hat mit seinem Projekt „Buddy Care“ beim Zukunftspreis des Berliner Sports 2012 den vierten Platz belegt und sich ein Preisgeld in Höhe von 2.000 € gesichert.
Bei dem vom Landessportbund (LSB) Berlin und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie ausgelobten Preis hatten sich die Basketballer aus Moabit gegen 61 weitere innovative Sportprojekte aus ganz Berlin behaupten müssen. Im Bärensaal im Alten Stadthaus, Klosterstraße 47, waren bei der Verleihung am 7. November insgesamt 20.000 € Preisgeld auf die acht besten Projekte verteilt worden. Der achtköpfigen Jury hatten unter anderem der Senator für Inneres und Sport Frank Henkel (CDU) sowie Klaus Böger, Präsident des LSB Berlin, angehört. Ausgezeichnet wurden Ideen und Initiativen, die den Sport in Berlin voranbringen, die erfolgreich und kreativ sind.

TSV Berlin-Wittenau gewinnt Zukunftspreis des Berliner Sports 2012

Berlin. Der TSV Berlin-Wittenau hat mit seinem Projekt „Milchzahnathleten“ den Zukunftspreis des Berliner Sports 2012 und damit Zukunftspreis TSV Webein Preisgeld in Höhe von 6.000 € gewonnen.
Bei dem vom Landessportbund (LSB) Berlin und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie ausgelobten Preis hatte sich der TSV gegen insgesamt 61 andere innovative Sportprojekte durchgesetzt. Im Bärensaal im Alten Stadthaus, Klosterstraße 47, waren bei der Verleihung am 7. November insgesamt 20.000 € Preisgeld auf die acht besten Projekte verteilt worden. Der achtköpfigen Jury hatten unter anderem der Senator für Inneres und Sport Frank Henkel (CDU) sowie Klaus Böger, Präsident des LSB Berlin, angehört. Ausgezeichnet wurden Ideen und Initiativen, die den Sport in Berlin voranbringen, die erfolgreich und kreativ sind.
Das alles sind die Milchzahnathleten in höchstem Maß: Mit dem 2011 initiierten Projekt möchte der TSV Kindern im Alter von einem bis sechs Jahren den Spaß an Bewegung und Spiel näherbringen. Das Besondere dabei ist, dass sich die Angebote nicht auf eine Sportart beschränken, sondern umfassend sind. Der TSV fördert den natürlichen Bewegungsdrang und gibt Raum zum Ausprobieren.

Schulstation an der Reginhard feiert 10-jähriges Jubiläum

Schulstation2 WebReinickendorf Ost. Mit einem kleinen Festakt haben Schüler und Lehrer der Reginhard-Schule, Letteallee 39, am 2. November das 10-jährige Bestehen ihrer Schulstation gefeiert. Der unter den Schülern nur als „die Insel“ bekannte Raum 106 ist zurzeit die Anlaufstelle für rund 400 Kinder aus über 20 Nationen.
„Die Installation einer Schulstation an diesem Standort war das Beste, das dieser Schule passieren konnte“, erklärte die Erzieherin Susanne de Bastion am Rande der Feierlichkeiten. „In diesem Kiez benötigen die Kinder, aber auch ihre Eltern ganz viel Hilfe, die von Schule und Jugendamt allein in meinen Augen nicht mehr geleistet werden kann.“ Susanne de Bastion ist vom ersten Tag an Teil des Schulstationsteams und leitet heute gemeinsam mit der Sozialpädagogin Regina Werk, die vier Jahre später dazu stieß, diese Einrichtung. Kindern und Eltern gleichermaßen Hilfe anzubieten, ihnen möglichst früh Wege aufzeigen zu können, ist der Schwerpunkt ihrer Arbeit. Enge Kooperationen mit dem Jugendamt, dem sozialpädagogischen Dienst und der Schulpsychologie seien dabei in der heutigen Zeit unerlässlich.

In der Invalidensiedlung kann wieder geturnt werden

Frohnau. In der Sporthalle in der Invalidensiedlung kann wieder geturnt werden. Möglich gemacht hat dies eine Rund-um-Sanierung, die im Rahmen der rbb-Aktion „96 Stunden“ vom 15. bis zum 19. Oktober realisiert worden ist. Die 1968 aus Lottomitteln erbaute Turnhalle war in die Jahre gekommen (die Berliner Woche berichtete am 16. Mai und am 10. Oktober 2012): Ein marodes Dach, herunter gekommene sanitäre Einrichtungen sowie eine defekte Heizung hatten den Sportbetrieb unmöglich gemacht. Davon betroffen waren in erster Linie die Behinderten-Sport-Freunde (BSF) Frohnau und ihre vornehmlich älteren Mitglieder. Der Halle drohte der Abriss.

Sinkender Etat für Bibliotheken – Nachfrage an guten Büchern jedoch ungebrochen

Mitte. Wenn die Tage kürzer werden, dann steigt bei vielen Menschen die Sehnsucht nach einem guten Buch. Was läge da näher, Bibliotheken2 Webals einfach mal wieder eine Bibliothek aufzusuchen.
Im Bezirk Mitte gibt es zurzeit acht Bibliotheksstandorte sowie drei Bücherbusse, die die Grundschulen im Bezirk versorgen. In 2011 wurden hier insgesamt 2.868.053 so genannte Medieneinheiten, also Bücher, Zeitungen, Musik-CDs, Hörbücher, DVDs, Kassetten oder Spiele, ausgeliehen – und damit die meisten berlinweit. Insgesamt stehen den Nutzern in den Bibliotheken im Bezirk zurzeit 539.568 Medieneinheiten zur Verfügung – das sind 1,6 Einheiten pro Einwohner. Die Nachfrage nach Hörbüchern, CDs und eBooks steigt zunehmend – Video- und Tonkassetten verloren zuletzt stark an Bedeutung. Trotz Internet, zunehmender Digitalisierung und sinkender Verkaufszahlen bei Büchern ist die Nachfrage nach Printmedien in den öffentlichen Bibliotheken jedoch ungebrochen. Und genau an dieser Stelle gibt es ein entscheidendes Problem: den Medienetat. In Berlin erfolgt die Finanzzuweisung des Landes an die Bezirke nach festgelegten Kennzahlen. Die Ausleihzahlen bestimmen also, wie viel Geld der Bezirk für seine Bibliotheken zugewiesen bekommt. Werden weniger Einheiten verliehen, gibt es auch weniger Geld.